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Wie man einen Gartenteich anlegt

Wie schön ist es doch, wenn man an einem lauen Sommerabend an seinem Gartenteich sitzen, den Libellen zuschauen und die Frösche quaken hören kann. Doch bevor es soweit kommt, ist ein wenig Arbeit nötig. Wir geben ein paar Tipps, die man beim Anlegen eines Teiches beachten sollte.

Größe u9283597177_1be6428346_bnd Tiefe

Man will nicht den ganzen Garten zum Biotop machen, deswegen sollte man einmal auf dem Rasen aufzeichnen, welche Ausmaße der Teich haben soll. Runde Formen sind immer besser als ein Quadrat oder Rechteck. Am besten sind Ovale oder Ovale mit Einbuchtungen. Wichtiger aber ist die Tiefe: Wenn man den Teich für Fische frostsicher machen will, muss es tiefe Stellen geben, die mindestens 80 bis 100 Zentimeter tief ist. Vorsicht: Ab etwa 1,5 Meter kann es sein, dass man eine Baugenehmigung braucht.

Lage

Der Teich sollte Schatten bekommen, sei es durch das Haus oder durch Bäume. Bestimmte Bäume sollten aber weit genug entfernt sei, damit ihre Wurzeln nicht durch die Teichfolie wachsen. Ausserdem sollte man sich natürlich auch von Leitungen und Abwasserrohren fernhalten.

Ein großer Teich ist einfacher zu handhaben, wenn er denn genügend Schatten bekommt, damit es nicht zur dauerhaften Algenblüte kommt. Gerade zur Mittagszeit ist es gut, wenn es keine direkte Sonnenbestrahlung gibt. Wichtig ist auch zu schauen, ob das Grundstück eben ist – wenn nicht, am besten den Teich an der tiefsten Stelle anlegen.

Besatz

Natürlich ist es schön, wenn in einem Teich Fische schwimmen, aber sie machen das Unterfangen auch schwieriger. Zum einen muss die Wasserqualität ausreichend sein, der Sauerstoffgehalt muss stimmen und schließlich darf es auch keinen Überbesatz geben, weil sonst der ausgeschiedene Kot zur Überdüngung führen kann. An Pflanzen kann man verwenden, was der Gartenhandel für Teiche hergibt, es sollte nur so vielfältig wie möglich sein und der Lage und der Sonneneinstrahlung angemessen.

Man braucht übrigens nicht unbedingt eine Filteranlage, vor allem wenn der Teich etwas größer ist, sollte sich das Gleichgewicht von selbst einstellen.

Holzhäuser gehen auch in Deutschland

Ein Haus ganz aus Holz? Zum Wohnen? Kein Problem. Holzhäuser müssen keine Gartenlauben sein, längst gibt es auch in Deutschland Anbieter, die komplette Häus1578637f8fcb501eee7356ff9880f58aer aus Holz bauen. Auf Komfort muss man bei einem Holzhaus nicht verzichten, ganz im Gegenteil. Besitzer sprechen oft von einer angenehmeren, wärmeren Wohnatmosphäre.

Holzhäuser sind in der Regel Fertighäuser. Das heisst, man kann sich aus verschiedenen Designs ein Modell aussuchen und das wird dann angeliefert. Fertige Holzhäuser gibt es mit ein oder zwei Geschossen und bis zu 200 Quadratmeter Grundfläche. Man kann als Käufer auswählen, ob man das Haus von der Herstellerfirma aufgestellt haben will oder lediglich einen Richtmeister braucht und den Rest in Eigenarbeit macht. Letzteres bedeutet massive Einsparungen, allerdings auch eine Menge Arbeit.

Ein Vorteil von Holzhäusern ist, dass sie sehr energiesparend sind und deswegen auch Fördermittel beantragt werden können. Für den Bau werden heute meist Kiefern und Lärchen verwendet, die in speziellen Verfahren getrocknet und behandelt werden, damit sie wetterfest sind. Wer ein Kohlendioxid-neutrales Haus möchte, kann das Holzhaus auch mit Sonnenenergie und Erdwärme heizen.

Das klassische Holzhaus ist aus runden Bohlen gebaut, und dieser Stil wird auch noch angeboten. Flache Wände haben sich aber als praktischer erwiesen. Die Bauweise kann dabei unterschiedlich sein. Manche Hersteller verwenden die alte Holzständerbauweise, wie man sie schon im Mittelalter bei Fachwerkhäusern kannte. Andere wiederum schwören auf Holztafelbauweise, die bei den meisten Fertighäusern angewandt wird. Hier werden Holzrahmen erstellt, die dann zu Wänden zusammengefügt werden. Der Vorteil ist, dass man viele diese Elemente schon vorfertigen kann und dann nur noch auf der Baustelle zusammenfügen muss.

Übrigens muss ein Holzhaus nicht immer aussehen wie eine Blockhütte aus den Bergen. Zum einen gibt es heute schon eher städtisch aussehende Gestaltungen, zum anderen kann man das Holz natürlich auch komplett anstreichen oder nur ein paar farbige Akzente setzen. Auch Innen kann man selbst wählen, ob man glatte Wände möchte oder ob die Holzkonstruktion sichtbar sein soll.

Keramikplatten: leicht und in jedem Design

Wenn es um die Verlegung von Platten im Garten und vor dem Haus geht, scheiden sich heut2-MEIUM-PLATEe die Geister: Die einen schwören auf Beton, die anderen hingegen auf Keramikplatten. Letztere bringen aber einige Vorteile mit.

Keramikplatten können innen wie außen verwendet werden, was bedeutet, dass man das Design sowohl im Haus als auch zum Beispiel auf einer Terrasse verwenden kann. Ein anderer ist, dass Keramikplatten, wenn man die richtigen ausgesucht hat, so gut wie keinen Schmutz aufnehmen und damit recht einfach sauber zu halten sind. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Platten möglich kleine Poren haben. Ist das der Fall, ist man gegen fast alle Art von Schmutz, auch vor Fett, geschützt. Allerdings sollte man sich im Klaren sein, dass glatte Flächen auch sehr rutschig sein können.

Keramikplatten heute meistens frostsicher, man sollte sich aber genau die Produktbeschreibungen durchlesen, ob die Platten auch für den Außeneinsatz geeignet sind. Bei Keramikplatten ist man was das Design angeht am flexibelsten. Es gibt nichts, was es nicht gibt, und manche Hersteller bieten sogar schon an, eigene Motive auf die Platten zu drucken. Meistens wählt man aber die Fliesen aus Keramik wegen ihrer erdigen und natürlich Farben. Sie sehen aus wie Naturstein, haben aber bessere Eigenschaften, weil sie robuster sind und einfacher zu pflegen. Man kann sie auf Split, Beton und Betondecken verlegen, damit werden sie wie auch andere Platten verarbeitet.

Besonders geeignet sind die Keramikplatten für den Gartenbereich und überdachte und offene Terrassen und Balkone. Sie lassen sich hervorragend auch mit anderen Materialen kombinieren, zum Beispiel Kieselsteinen oder kleinen Natursteinen als Umrandung oder Abgrenzung.

Keramikplatten werden aus einem Gemisch aus Ton, Sand, Feldspat als Flussmittel, Schamotte und Quarzsand hergestellt. Das Gemisch wird in Platten gegossen, dann getrocknet und schließlich gebrannt. Die Färbung wird heute im Wesentlichen durch Farbstoffe erreicht. Das Brennen von Keramikplatten kann übrigens bis zu 50 Stunden dauern.

Solarzellen als Stromlieferant auf dem Dach

Deutschland ist längst Wesolar-panel-array-1591358_960_720ltmeister, wenn es um die Produktion von Energie aus Solarzellen geht. Das ist manchmal schwer zu glauben, wenn man sich das durchschnittliche Wetter anschaut. Aber Solarzellen brauchen nicht immer grellen Sonnenschein, und sie sind wesentlich effizienter geworden, was die Energieausbeute angeht. Heute kann man sich zwei Arten von Solarzellen aufs Dach montieren: solche, die Warmwasser produzieren und solche die Strom produzieren.

Die Warmwasserzellen sind günstiger und helfen eine Menge Energie einzusparen. Noch besser ist es aber, wenn man seinen Strom selbst produzieren kann und hier kommen die Photovoltaikanlagen ins Spiel.

Dank großzügiger Förderprogramme des Staates ist es heute (auch wenn die Förderung etwas zurückgefahren wurde) noch sehr rentabel, sich solche Solaranlagen aufs Dach zu montieren. Es gibt zahllose Spezialbetriebe, die diese Arbeit erledigen, beim Papierkram helfen und mit den Behörden kommunizieren sowie die Anlage fachgerecht montieren.

Eine Solaranlage besteht aus mehreren Solarzellen die auf einer Unterkonstruktiin angebracht und auf dem Dach montiert werden. Wichtig sind dabei die Ausrichtung und der Neigewinkel. In Deutschland sollte eine Solarzelle nach Süden ausgerichtet sein und entweder einen Winkel von 30 Grad haben um maximale Sonnenstrahlung zu verarbeiten oder von 55 Grad, um durchschnittlene Sonnenstrahlung aufzunehmen.

Besonders moderne Anlagen folgen – gesteuert durch kleine Motoren – auch dem Verlauf der Sonne, um die Energieausbeute noch weiter zu erhöhen.

Anlagen auf Hausdächern können je nach Lage 500 bis 1000 kW/H Strom produzieren. Naturgemäß ist Süddeutschland bevorzugt. Je mehr Sonnentage, umso mehr Energie kann auch produziert werden. Dies muss übrigens auch gespeichert werden können, deswegen ist bei der Planung einer Solaranlage auch darauf zu achten, wo die Batterien unterbracht sein können. Meistens bietet es sich an, sie unter dem Dach anzubringen, um lange Kabelwege zu sparen.

Bei großflächigen Dächern können auch Anlagen installiert werde, die einen Überschuss an Strom produzieren. Dieser kann (und ab einer gewissen Größenordnung muss) dann ins Stromnetz eingespeist werden, was ein netter Nebenverdienst sein kann.

Mit Regenwassertanks Geld sparen

Wasser ist heute ein teures Gut geworden. Auch wenn der Planet zum großen Teil aus Wasser besteht, so wird das Süßwasser doch langsam knapp. Grundwasserspзавантаження (4)iegel sinken und Quellen versiegen. Damit auch weiterhin genügend Wasser durch die Leitung kommt, ist es sinnvoll, Regenwasser zu sammeln. Da bieten sich am ehesten Regenwassertanks an.

Bei Neubauten ist es heute schon selbstverständlich, bei der Planung auch einen Regenwassertank einzuplanen. Aber man kann Regenwassertanks auch nachträglich einbauen, sogar, wenn man keinen eigenen Garten hat und sie nicht unter die Erde bringen kann.

Regenwassertanks gibt es heute in verschiedenen Formen. Der Klassiker ist immer noch ein Kugeltank. Weil es manchmal aber die Gegenseiten nicht zulassen, sehr tief zu graben, wurden auch flache Wassertanks entwickelt, die dann natürlich mehr Grundfläche brauchen. Andere Tanks kann man sogar in den Keller stellen – sie sind aus Komponenten gefertigt, die man auseinandernehmen kann und die durch jede Standardtür passen. Gefertigt sind Regenwassertanks aus stabilen und verwitterungsbeständigen Kunststoffen.

Was Größen angeht, sind Tanks mit verschiedenen Volumina erhältlich. Üblich für den Hausgebrauch sind 1000 oder 2000 Liter. Die meisten Anlagen werden als Wasserreservoir für die Gartenbewässerung benutzt. Hier werden Komplettsysteme angeboten, die man bei Fachhändlern, online oder in Baumärkten kaufen kann. Theoretisch sind Regenwassertanks einfach einzubauen, man muss nur eine Grube graben, und gerade Baumärkte geben Kunden auch Broschüren mit, wie man das selbst machen kann. Wir raten, sich zumindest einen Minibagger auszuleihen, weil das Graben per Hand doch sehr kräftezehrend sein kann. Wer das Regenwasser auch im Haus in einem Brauchwasserkreislauf nutzen will, braucht dazu schon etwas mehr Aufwand. Hier empfiehlt es sich einen Fachbetrieb zu Rate zu ziehen, weil das über eine Heimwerkerarbeit hinausgeht.

Aber auch mit der Nutzung des Regenwassertanks als Gartenbewässerung lässt sich schon einiges an Geld sparen, selbst wenn man Kosten für Pumpen und den Strom dafür mit einrechnet. Außerdem sind die Tanks sehr langlebig und können Jahrzehnte im Boden verbleiben.

 

Klebstoffe sind am Bau mehr als Kleister

Es wird den meisten Menschen nicht bewusst sein, wieviel heute bei der Konstruktion von Häusern geklebt wird. Gemeinhin fallen uns natürlich Tapeten ein, die nach wie vor mit Kleister an die Wand geklebt werden. Aber auch hier gibt es mittlerweile mehr als nur ein Pulver, dass man im Plastikeimer anrührt.adhesives-2 Mit der Entwicklung neuer, vor allem auch Kunststoff- und Textiltapeten, mussten auch neue Klebstoffe her. Diese müssen auf der einen Seite deutlich schwerere Tapeten tragen, aber auch leicht verarbeitbar, schnell aber nicht zu schnell trocknend und wieder ablösbar sein. Außerdem dürfen Tapetenkleber nicht ausgasen, beziehungsweise dürfen das nur in der Verarbeitungsphase, um nicht als gesundheitsschädlich eingestuft zu werden.

Aber nicht nur an der Wand wird geklebt, sondern auch am Boden. Ein guter PVC-Boden hält nur, wenn er mit einem entsprechenden Spezialkleber befestigt wurde. Diese Klebstoffe werden für Linoleum verwendet, kommen aber auch bei Laminat, Parkett oder Textilböden zum Einsatz. Klebstoffe für Fußböden müssen dabei extrem beanspruchbar sein, müssen sie doch verhindern, dass zum Beispiel ein Teppichboden verrutscht. Im industriellen Bereich sind diese Ansprüche an Bodenkleber nochmal größer, weil hier zum Beispiel in Flughäfen auch kleine Fahrzeuge über die Beschichtungen fahren und die Böden mit Wasser gereinigt werden, das den Kleber nicht auflösen darf.

Und schließlich wird auch auf Decken Kleber verwendet. In der Regel kommt er bei Deckenverkleidungen aus Kunststoff oder Styropor zum Einsatz. Kleber muss hier sehr leicht sein, aber auch sehr gute Klebeeigenschaften haben, muss er doch gegen die Schwerkraft ankommen. Immer mehr Wert wird heute auch auf Kleber gelegt, die gar nicht mehr ausgasen und auch im Brandfall keine oder sehr geringe giftige Gase abgeben.

Klebstoff müssen in besonderen Bereichen auch besondere Eigenschaften haben. So müssen Kleber die in Krankenhäusern eingesetzt werden, elektrisch leitfähig sein (ebenso wie der Belag) um eine elektrostatische Aufladung zu verhindern. In Laboratorien darf ein Kleber sich nicht bei ersten Kontakt mit einer Chemikalie, vor allem Gasen auflösen und die Kacheln von der Wand fallen lassen.

Wie man am besten sein Haus dämmt

Man braucht schon etwas mehr als nur Beton, Putz und Ziegelsteine, um ein Haus wirksam zu dämmen. Neben der Verwendung von Spezialsteinen und Wänden gibt es immer noch die Isolierung mit verschiedenen Materialen. Dabei führen drei Werkstoffe die Bestenliste an.

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Styropor ist besonders leicht und günstig in der Herstellung. Es besteht aus kleinen mit Luft gefüllten Polystyrolkugeln, die ein hervorragender Isolator sind. Styropordämmungen lassen sich leicht auch nachträglich unter Dächern und an Wänden anbringen. Die Nachteile sind, dass es sich schlecht entsorgen lässt und bei einem Feuer giftige Gase freisetzt.

Glaswolle

Die Glaswolle wird aus geschmolzenen Mineralien gewoben und ist er sehr guter Isolator. Sie ist leicht zu verarbeiten und wiegt wenig. Meistens verwendet man heute Altglas bei der Herstellung. Glaswolle gilt als der am meisten verbreitete Dämmstoff. Ein Grund ist seine Nichtbrennbarkeit. Im Falle eines Feuers schmilzt die Wolle, es werden aber keine giftigen Dämpfe freigesetzt.

Steinwolle

Steinwolle wird aus Feldspat, Dolomit oder anderen Steinen hergestellt, sehr oft als Recycling-Produkt. Sie hat beste Dämmeigenschaften und lässt sich in Platten verarbeiten, ist aber nicht ganz so leicht wie Glaswolle. Sie ist außerdem wie auch Glaswolle vor Befall mit Schimmel und Ungeziefer geschützt und gibt bei Feuer ebenfalls keine giftigen Gase frei. Ganz im Gegenteil, Steinwolle kann wegen seiner Nichtbrennbarkeit und dem hohen Schmelzpunkt auch zum Brandschutz eingesetzt werden.

Papierdämmung

Hier werden Papierschnipsel aus dem Recycling verarbeitet und als Dämmung verwendet. Die Dämmung ist leicht und einfach zu verarbeiten, allerdings gibt es erhebliche Nachteile: Trotz der vorgeschriebenen Behandlung gegen Entflammbarkeit entstehen bei Feuer giftige Gase. Ausserdem ist der Flammpunkt immer noch recht niedrig. Der Stoff ist außerdem anfällig für Schimmel.

Wolle als Dämmung

Wolle hat als nachwachsender Naturstoff sicherlich eine gute Ökobilanz, aber auch nur in der Rohform. Um als Dämmung vor allem auch schwer entflammbar zu sein, muss sie erst chemisch behandelt werden. Wolle zieht außerdem gerne Ungeziefer an und kann feucht werden.

Feurige Wärme im Wohnzimmer

Auch wenn die Winter in Deutschland nicht immer harsch sind, so sind sie doch kalt genug, dass man die Heizung manchmal auf vollen Touren laufen lassen muss. Aber Heizungsluft ist oft sehr trocken. Abhilfe schafft da ein Kaminofen, der nicht 26nur wärmt, sondern auch ein ganz besonderes Ambiente schafft.

Kaminöfen unterscheiden sich von offenen Kaminen vor allem darin, dass sie eben nicht offen sind. Das hat bauliche Gründe. Ein offener Kamin zieht nach oben ab, muss also den Schornstein über dem Kamin haben. Das ist nachträglich schwer einzubauen. Außerdem sind offene Kamine auch offene Feuer mit allen Gefahren die damit verbunden sind.

Der Kaminoffen (auch Schwedenofen genannt) wird hingaben vor dem Schornstein angebracht. Ein Ofenrohr führt den in den Schornstein wo der Rauch abziehen kann. Das bedeutet, dass man lediglich ein Loch in die Schornsteinwand stemmen muss und schon kann man einen Kaminofen anschließen. Da er ein geschlossenes System ist, muss man auch keine Angst vor Funken, Ruß oder Feuer haben. Fast alle Kaminöfen sind aber heute mit Spezialglas ausgestattet, so dass man die knisternden Flammen in aller Ruhe betrachten kann und sich davor wärmen kann.

Gebaut sind Kaminöfen entweder aus Gußeisen oder aus Stahlblech.

Man kann diese Öfen heute in allen Größen und Farben bekommen. Es gibt sie in den Baumärkten, aber auch bei Fachbetrieben und auch in Online-Shops.

Kaminöfen gelten als sehr effizient und geben 80 Prozent der Wärme auch direkt ab. Wer einen wasserführenden Ofen hat, kann damit auch seine Warmwasserversorgung sicherstellen. Kaminöfen müssen ein Sicherheitszertifikat haben und zugelassen sein. Man sollte den Einbau besser Fachleuten überlassen, die dann auch eine Einführung in den Betrieb des Ofens geben können. Für diesen gibt es nämlich ebenfalls Vorschriften, so ist es heute nicht mehr zulässig, ein Ofenfeuer mit Papier anzuzünden.

Neben der Energieersparnis hat man mit einem Ofen noch einen Vorteil: Mann kann die Asche von verbranntem Holz wunderbar als Düngezusatz nutzen, weil sie viele Mineralien enthält.