Feurige Wärme im Wohnzimmer

Auch wenn die Winter in Deutschland nicht immer harsch sind, so sind sie doch kalt genug, dass man die Heizung manchmal auf vollen Touren laufen lassen muss. Aber Heizungsluft ist oft sehr trocken. Abhilfe schafft da ein Kaminofen, der nicht 26nur wärmt, sondern auch ein ganz besonderes Ambiente schafft.

Kaminöfen unterscheiden sich von offenen Kaminen vor allem darin, dass sie eben nicht offen sind. Das hat bauliche Gründe. Ein offener Kamin zieht nach oben ab, muss also den Schornstein über dem Kamin haben. Das ist nachträglich schwer einzubauen. Außerdem sind offene Kamine auch offene Feuer mit allen Gefahren die damit verbunden sind.

Der Kaminoffen (auch Schwedenofen genannt) wird hingaben vor dem Schornstein angebracht. Ein Ofenrohr führt den in den Schornstein wo der Rauch abziehen kann. Das bedeutet, dass man lediglich ein Loch in die Schornsteinwand stemmen muss und schon kann man einen Kaminofen anschließen. Da er ein geschlossenes System ist, muss man auch keine Angst vor Funken, Ruß oder Feuer haben. Fast alle Kaminöfen sind aber heute mit Spezialglas ausgestattet, so dass man die knisternden Flammen in aller Ruhe betrachten kann und sich davor wärmen kann.

Gebaut sind Kaminöfen entweder aus Gußeisen oder aus Stahlblech.

Man kann diese Öfen heute in allen Größen und Farben bekommen. Es gibt sie in den Baumärkten, aber auch bei Fachbetrieben und auch in Online-Shops.

Kaminöfen gelten als sehr effizient und geben 80 Prozent der Wärme auch direkt ab. Wer einen wasserführenden Ofen hat, kann damit auch seine Warmwasserversorgung sicherstellen. Kaminöfen müssen ein Sicherheitszertifikat haben und zugelassen sein. Man sollte den Einbau besser Fachleuten überlassen, die dann auch eine Einführung in den Betrieb des Ofens geben können. Für diesen gibt es nämlich ebenfalls Vorschriften, so ist es heute nicht mehr zulässig, ein Ofenfeuer mit Papier anzuzünden.

Neben der Energieersparnis hat man mit einem Ofen noch einen Vorteil: Mann kann die Asche von verbranntem Holz wunderbar als Düngezusatz nutzen, weil sie viele Mineralien enthält.

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